Royal Dream

Royal Dream – weiter geht es mit Gold

Eine Buchrezension zu Royal Dream von Geneva Lee mit dem besten Zitat.

Wenn niemand deine Wunden sieht, warum solltest du sie extra herzeigen?

Royal Dream
Autor: Geneva Lee
Originaltitel: Crave Me
Verlag: Blanvalet
Reihe: Royal (3 silberne, 3 goldene)
Seiten: 352
ISBN: 978-3-7341-0380-3
Preis: 12,99 €, Paperback
Erscheinungsdatum: 18.07.2016
Bewertung:

 

Klappentext von Royal Dream

Belle Stuarts Leben liegt in Trümmern. Ihr Verlobter hat sie betrogen, ihre Hochzeit ist abgeblasen, und Belle braucht dringend einen Job. Aber wer stellt schon eine Oxford-Absolventin ein, die nichts vorzuweisen hat als die Planung einer Hochzeit, die nie stattfinden wird? Belles letzte Chance ist die Stelle als persönliche Assistentin von Smith Price. Der Londoner Anwalt ist unerhört erfolgreich, unerträglich arrogant und unglaublich sexy – und er verlangt ständige Bereitschaft … Belle spürt sofort, dass dieser Mann Gefahr bedeutet, dass sie sich von ihm fernhalten sollte, aber ist sie stark genug, um sich seiner dunklen Anziehungskraft zu entziehen?

Meine Meinung

Normalerweise wäre es mir lieber eine Buchreihe, die mehr als 3 Bände hat, in unserer Rubrik Buchreihen vorzustellen. Nicht so bei der Royalreihe. Denn nachdem die Geschichte um Prinz Alexander und Clara in den ersten drei Bänden der Reihe erzählt wurde, geht es mit Royal Dream und der goldenen Reihe weiter. Hierbei handelt es sich um die Geschichte von Claras bester Freundin Belle Stuart.

Verlobt und verlassen

Nachdem Belle von ihrem Verlobten Phillip verlassen wurde und damit der Traum von der Hochzeit geplatzt ist, muss sie sich nun einen Job suchen. Aber was macht man, wenn man zwar einen Oxford Abschluss hat, jedoch nichts anderes kann als eine Hochzeit zu planen? Belle hat Glück und der Anwalt Smith Price bietet ihr die Möglichkeit für ihn zu arbeiten. Doch er ist weniger an ihren Umgangsformen und ihrer Eleganz interessiert als daran, wie er sie ins Bett bekommt.

Belle einmal anders

Wie erwähnt, geht es in der Goldenen Royal Reihe um Belle. Sie war mir schon in der silbernen Reihe sehr sympathisch. Sie ist selbstbewusst, weniger naiv und kann schon zubeißen, wenn es sein muss. Als sie jedoch auf Smith trifft, verändert sie sich. Ich fand, sie wurde plötzlich naiver und irgendwie auch „billiger“. Ich meine, sie sagt die ganze Zeit, dass sie von Smith nichts will, doch dann steigt sie doch mit ihm ins Bett. Es ist ein Klischee, bekannt aus Royal Passion, ganz klar. Aber ich weiß noch nicht ob es ein gutes Klischee ist oder nicht. Denn zu einem würde es nicht zu ihr passen, wenn sie sich nicht weigern würde und zum anderen … also wirklich. Das ist eine Erotik Roman, was soll man erwarten?

Smith mit der dunklen Seite

Smith fand ich zunächst kalt, herzlos, dennoch sehr selbstbewusst und arrogant. Erst nach und nach begriff ich, dass er so ist, weil er geliebt hat und weil er nicht anders kann. Er ist ähnlich wie Alexander, will Macht über seine Bettgefährtin ausüben, sie kontrollieren, später auch beschützen. Ähnlich wie der Kronprinz trägt auch Smith eine schwere Last mit sich. Doch anders als Alexander, war von Geburt an klar, dass er den Weg, den er heute geht, gehen wird. Er ist mit seinem heutigen Geheimnis aufgewachsen und es formte ihn. Ihn zu ändern würde nur Belle schaffen. Ich fand auch nicht, dass man zu wenig über ihn erfährt. Ich meine, das ist Band 1 der goldenen Reihe und einiges, wenn man zwischen den Zeilen liest, erfährt man doch. Ich denke, er könnte mir, ähnlich wie Alexander, noch gefallen.

Ähm … kennt man irgendwie

Ich fand, die Story war ähnlich interessant und spannend wie Royal Passion. Die Figuren lernen sich kennen, hüpfen miteinander ins Bett und dann kommt der Stimmungsumschwung. Gut geschrieben, aber eben nicht anders. Was anders war, waren auf jeden Fall die Bettszenen. Diese waren irgendwie mehr im Hintergrund. Aber wenn dann in mehrfacher Ausführung und dann auch richtig heftig. Vermutlich wird sich die Story noch in Fity Shades of Gray entwickeln. Den darum geht es scheinbar bei Smith.

Typisch Geneva Lee

Wie immer überrascht Geneva Lee mit ihrem hervorragenden und flüssigen Schreibstil. Zwar ist dieser noch immer sehr vulgär, aber jedem das seine. Auch erfährt man einiges über Dinge, Szenen, die am Ende von Royal Love übersprungen wurden. Wer erinnert sich da nicht an Clara am Ende des Buches. Ja, hier gibt es die gewünschten Szenen die man unbedingt erleben will.

 

Fazit

Im Grunde genommen sind Figuren und Story nicht anders als ihre Vorgänger. Und doch haben mich Belles und Smith sehr fasziniert. Den ihre Geschichte ist anders, als die von Alexander und Clara und ich freu mich darauf die Story weiter zu lesen.

positiv negativ
  • Schreibstil flüßig
  • Story ähnlich der silbernen Royalreihe, aber gut
  • man hasst und liebt die Figuren, gleichermaßen -> gut
  • sehr vorhersehbar, da Story mehr oder weniger bekannt

 

Quelle & Copyright für Cover, Klappentext, Lesprobe bei: https://www.randomhouse.de

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