Obsidian-Schattendunkel

Obsidian – Schattendunkel – eine mystische Romanze

Eine Buchrezension zu Obsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout mit dem besten Zitat.

Ich war schon immer der Meinung, dass die schönsten Menschen – und ich meine wahrhaft schöne von innen und außen – diejenigen seien, die sich dessen gar nicht bewusst sind.

Obsidian - Schattendunkel
Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Carlsen
Reihe: Obsidian (5 Bände)
Seiten: 400
ISBN: 978-3-551-58331-4
Preis: 18,99 €, geb. Ausgabe
Erscheinungsdatum: 24.04.2014
Bewertung:

 

Klappentext von Obsidian – Schattendunkel

Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um „neue Freunde“ zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat…


Meine Meinung

Endlich habe ich es geschafft Obsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout zu lesen. Das Buch stand ja schon seit September auf meinem Sub Stapel und jetzt war es soweit.

Ein neues Mädchen in der Stadt

Katy zieht mit ihrer Mutter nach dem Tod des Vaters in eine kleine Stadt nahe Virginia. Dort angekommen trifft sie auch gleich auf ihre Nachbarn Dee und Daemon. Obwohl sie sich mit Dee schnell anfreundet, hält sie von ihrem Bruder nicht viel. Er benimmt sich ihr gegenüber unhöflich und wünscht sich sogar, dass Dee und Katy keine Freunde werden.
Doch Katy lässt das nicht auf sich sitzen. Was sie nicht ahnt? Die beiden Geschwister verbindet ein mystisches Geheimnis, das alle Bewohner und auch Katy in Gefahr bringen könnte.

Typische Figuren

Leider muss ich sagen das ich von Obsidian – Schattendunkel mehr erwartet hätte, obwohl es erst Band 1 ist. Das Buch ist ein Bestseller und wurde von vielen Seiten hoch gelobt. Daher habe ich es auf meine Leseliste geschrieben. Der Klappentext hörte sich durchaus interessant an, aber leider wurde ich etwas enttäuscht.
Am besten konnte ich mich mit Katy anfreunden. Sie ist mir in vielerlei Dingen ähnlich. Sie ist ein Bücherwurm, besitzt deshalb auch einen eigenen Blog, ist etwas schüchtern und kann nur schwer auf Menschen zugehen. Allerdings, so naiv wie sie, bin ich nun wirklich nicht.
Daemon dagegen ist ein typischer Stereotyp alla Twilight. Er sieht gut aus, ist geheimnisvoll und hat „Superkräfte.“ Ich konnte mich nur schwer mit ihm anfreunden.
Dagegen mochte ich seine Schwester Dee mehr. Sie ist quirlig, freundlich und klug. Ich mochte es sehr, dass sie sich so schnell und voller Freude mit Katy angefreundet hat.
Alle anderen Figuren passen so weit in die Story, mehr aber auch nicht.

Kommt mir irgendwie bekannt vor …

Was mir sofort beim Lesen von Obsidian-Schattendunkel auffiel, sind die Parallelen zu Twilight. Leider ist das ganze Buch im Grunde genommen auch nichts anderes, als eine andere Version der Vampire-Geschichte. Denn wichtige Eckpunkte gleichen denen des Vampirbuches doch sehr. So verhalten sich Daemon, Dee und die anderen Mitglieder ihrer Gruppe in der Schule geheimnisvoll und seltsam. Andere Schüler haben nur wenig mit ihnen zu tun. Besonders Daemon hat mich stark an Edward erinnert. Er sieht nicht nur gut aus, sondern rettet unserer Protagonistin stets das Leben.
Damit war das Buch aber auch leider sehr vorhersehbar. Ich habe die Twilightbücher gelesen und habe in Obsidian nur nach den Eckpunkten gesucht und leider auch gefunden. Eine wahre Enttäuschung. Dennoch war Obsidian – Schattendunkel auf seiner Art und Weise spannender als der erste Twilight Band.

Coole Idee

Das einzig Interessante war die Idee bezüglich Dees, Daemons und ihrer Gruppe. Wer und was sie sind, werde ich euch jetzt nicht erzählen, dazu solltet ihr das Buch selber lesen. Aber ich hab sehnlichst darauf gewartet, zu erfahren, wer sie sind. Als ich die Stelle dann gelesen habe, war ich durchaus überrascht. Jennifer L. Armentrout hat sich hier wirklich mal was einfallen lassen. Klar könnte man hier etwas mehr Tiefgang und Wissenschaft erwarten. Aber das ist erst Band 1 gewesen und außerdem war ich mit dem bisschen schon überfordert genug. Es passt also.
Ansonsten muss ich sagen, war das mein erster Roman von Jennifer L. Armentrout. Der Schreibstil an sich war in Ordnung. Nicht besonders aufregend, aber auch nicht langweilig. Ich mochte es, dass das Buch im Ich-Style der Protagonistin geschrieben ist.

 

Fazit

Obsidian-Schattendunkel hat eine Story ähnlich der von Twilight und eine übernatürliche Romanze. Eigentlich alles andere als spannend. Allerdings, das Ende war überraschend und spannender als bei Twilight (jetzt reicht es aber mit den Vergleichen^^) und ich würde sehr gerne die gesamte Reihe in unserer Rubrik Buchreihen vorstellen.

positiv negativ
  • spannender als Twilight (Band 1)
  • tolle Protagonistin
  • tolle Hintergrundidee
  •  zu viele Parallelen zu Twilight

 

Quelle & Copyright für Cover, Klappentext, Video, Leseprobe bei: https://www.carlsen.de

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