Hokuspokus, liebe mich

Hokuspokus, liebe mich – mehr als nur ein Cover

Eine Buchrezension zu Hokuspokus, liebe mich von Amy Alward .

Hokuspokus, liebe mich
Autor: Amy Alward
Originaltitel: The Potion Diaries 
Verlag: cbj
Reihe: Die Love Potion-Reihe   
Seiten: 384
ISBN: 978-3-570-40341-9
Preis: 9,99 €, Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 11.07.2016
Bewertung:

 

Klappentext von Hokuspokus, liebe mich

Als die Prinzessin von Nova aus Versehen selbst einen Liebestrank zu sich nimmt, der für ihren Liebsten bestimmt war, verknallt sie sich prompt in ihr eigenes Spiegelbild. Ups! Flugs wird im ganzen Land eine Jagd nach dem Gegengift ausgerufen. Und so beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, dem es auch selbst nicht an aufregenden Zutaten fehlt. Samantha Kemi ist eine der Teilnehmerinnen. Ihre Familie gehörte einst zu den berühmtesten Alchemisten des Königreiches und der Gewinn des Wettkampfs könnte ihnen neuen Ruhm bringen. Dazu müsste Sam aber erst einmal all die Mitbewerber der Mega-Pharmaunternehmen aus dem Feld schlagen. Allen voran Zain Asher, ihren ehemaligen Klassenkameraden, der nun ihr erbittertster Konkurrent ist. Blöd nur, dass der Bursche so verflixt gut aussieht und auch noch richtig charmant sein kann …

Meine Meinung

Kaum habe ich Magonia beendet, habe ich gleich zum nächsten Buch auf meiner Skoobeliste gegriffen. Ein Buch, das schon seit den Buch Neuerscheinung Juli 2016 auf meiner Leseliste steht. Ich muss sagen, Hokuspokus, ich liebe dich ist das beste Beispiel dafür, dass man Bücher nie nach dem Cover beurteilen soll.

Ein Liebestrank und seine Folgen

Nachdem Prinzessin Evelyn von Nova einen Liebestrank zu sich genommen hat und sich dadurch in sich selbst verliebt, wird eine Wilde Jagd ausgerufen. Dabei haben die Teilnehmer die Aufgabe einen Gegentrank zu erschaffen.
Mit dabei ist auch Samantha, nur Sam, Kami. Sie stammt aus einer langen Ahnenreihe von Alchemisten. Ihre Familie stellt als einer der Wenigen noch Tränke aus natürlichen Zutaten her. Doch gegen die mittlerweile synthetisch hergestellten Arzneistoffe hat die Familie natürlich keine Chance und das Geschäft droht in den Ruin zu gehen. Daher sieht Sam nur eine Möglichkeit, sie muss an der Wilden Jagd teilnehmen.

Prinzessin und Alchemistin

Sam war mir eine der liebsten Figuren. Ihr Talent, ihre Fähigkeit Tränke zu mischen und die Zutaten für den Liebestrank heraus zu bekommen, hat mir sehr gut gefallen. Ebenso ihre Art ihre Familie zu verteidigen und den Namen Kami zu ehren. Eine Eigenschaft, die man nur bei wenigen Figuren hat, ebenso wie Ehrlichkeit.
Etwas verrückt dagegen fand ich Prinzessin Evelyn von Nova. Gut, wenn man seinen eigenen Liebestrank eingeflöst bekommt und sich in sich selbst verliebt, wird man verrückt. Auf jeden Fall gut geschrieben, schöner Charakter und irgendwie war ihre Tat nachvollziehbar.

Der Prinz

Wer mir weniger gefallen hat, war Zain. Er ist eben der typische Prinz auf dem weißen Pferd. Er sieht gut aus, hat einen tollen Charakter und alle Mädchen lieben ihn. Doch ehrlich gesagt fand ich ihn nur oberflächlich und seinem Charakter fehlte es an Tiefe und Glaubwürdigkeit. ABER ich denke, das war von Amy Alward durchaus beabsichtigt. Deshalb soll es keine Kritik sein.

Kein richtiges Mädchen Buch … aber fast

Die Handlung an sich war, überraschend. Als ich das Buch in die Hand nahm, dachte ich an ein Mädchenbuch. Dem war nicht so. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht, nachvollziehbar und spannend. Der rote Faden orientiert sich daran, dass die Alchemisten die Zutaten für den Liebestrank finden. Dabei kommt natürlich Sam von einem Abenteuer ins Nächste. Diese Abenteuer waren spannend und interessant geschrieben. Die Welt an sich war sehr schön. Denn es war eine Welt, wie wir sie kennen, das 21. Jahrhundert. Allerdings, in dieser Welt gibt es Meerjungfrauen, Yetis und Einhörner (ok doch sehr mädchenhaft). Ich fand, es war sehr stimmig und hat sehr gut zusammengepasst.

Zutaten für den Liebestrank

Was mir jedoch besonders gefallen hat, und das muss ich hier einfach nochmal sagen, waren die Ideen, die Zutaten für den Liebestrank. Amy Alward hat sich hierbei sehr viele Gedanken gemacht und was dabei herauskommt, ist gut nachzuvollziehen und klingt irgendwie auch logisch. Ich wäre übrigens auf keine der Zutaten gekommen.

Schlechtes Ende

Nicht gefallen hat mir das Ende von Hokuspokus, liebe mich. Es war zu schnell vorbei, unspannend und vorhersehbar. Ich hätte mir gewünscht, dass Sam auf Widerstand stößt. Das Ende war zu abgehakt und wirkte ein wenig so, als wollte Amy Alward schnell fertig werden.
Zudem wurden viele offenen Fragen nicht beantwortet, was mich etwas stört. Ich habe allerdings festgestellt, dass es noch weiter Bände geben soll. Ob und wann, das weiß ich leider nicht. Jedoch würde ich es mir wünschen.

 

Fazit

Ein Buch, das man nicht nach seinem Cover beurteilen sollte. Hokuspokus, liebe mich war interessant, durchaus spannend und mit einer sehr guten Handlung. Jedoch das Ende war nicht so toll. Ich für meinen Teil kann es aber allen Lesern empfehlen, die magische Geschichten lieben … auch ohne einen Liebestrank zu nehmen :).

positiv negativ
  • tolle Story
  • wunderbarer Hauptcharakter
  • schöne Ideen
  • großes Finale zu kurz und unspannend
  • offene Fragen

 

Quelle & Copyright für Cover, Klappentext, Leseprobe bei: https://www.randomhouse.de

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