Der Wille des Drachen

Der Wille des Drachen – endlich ist es vorbei

Mit Der Wille des Drachen hat die The Heir Reihe nun ihr Ende genommen. Ob es gut war oder schlecht, erfahrt ihr hier.
Der Wille des Drachen
Autor: Cinda Williams Chima
Originaltitel: The Dragon Heir
Verlag: Blanvalet
Reihe: The Heir (3 Bände)
Seiten: 576
ISBN: 978-3-7341-6030-1
Preis: 9,99€, Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 22.06.2015
Bewertung:
 

Klappentext von Der Wille des Drachen

Jahrzehntelang haben die Zauberer keine Kriege mehr gegeneinander geführt, aus Angst, einen mächtigen schlafenden Drachen zu wecken. Doch ein neues Zeitalter ist angebrochen, und das Städtchen Trinity muss sich auf einen Angriff gefasst machen. Noch dazu wird das »Herz des Drachen« gestohlen – ein magischer Stein, über den es heißt, dass er tödliche Waffe und zugleich Quelle aller Magie ist. Seph McCauley, Jack Swift und ihre Mitschüler rasen auf einen unausweichlichen Kampf zu. Sind sie bereit? Und was müssen sie für den Sieg opfern?

Meine Meinung

… und der Klappentext hat sich so gut angehört. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht.

Was hat das mit dem Klappentext zu tun?

Als ich anfing Der Wille des Drachen zu lesen, dachte ich zunächst, dass das Drachenherz aus Trinity gestohlen wird. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass damit gleich der Einstieg, also Jasons Einbruch und damit sein Diebstahl, gemeint ist. Dazu kommt noch, dass ich gerätselt habe, ob Jason oder Madison das Herz stiehlt. Beide haben dran ein großes Interesse. Zwar wurde diese Erwartung am Schluss ein kleinwenig erfüllt, aber nach wie vor meint der Klappentext das erste Kapitel.
Doch das tut dem gesamten Buch absolut keinen Abbruch, im Gegenteil. Eben wegen dem was ich erwartet habe, konnte ich das Buch ja kaum aus den Händen legen. Dazu war ich viel zu neugierig.

Der Krieg geht weiter

Immer noch herrscht Krieg zwischen den Rosen und den Rebellen. Die Rebellen sind nun in Trinity, allen voran Seph, Jack und Jason. Doch auch Figuren wie Nick Snowbeart leisten auf ihre Art Widerstand gegen die Rosen. Um die kleine Stadt wurde eine Art Schutzmauer errichtet, um ungebetene Gäste fernzuhalten. Doch die Figuren haben sich stark verändert.
Seph ist mittlerweile einer der stärksten Zauberer den es gibt. Doch um die Stadt zu bewachen und sich vor Attentätern zu schützen, nimmt er Feuerwasser. Dies ist einer Art Droge. Auf die Geschichte insgesamt gesehen, spielt er eine Hintergrundrolle, ebenso wie Jack. Es gibt daher nur ein paar Absätze, in denen die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird. Was ich aber persönlich Schade fand, mochte ich die beiden doch besonders.

Madison die Hexe?

Weit mehr erfahren wir von Madison und Jason. Madison, das Mädchen das die Magie der Zauberer in sich aufnehmen kann, muss zurück in ihre Heimat. Doch dort trifft sie nur auf das, vor dem sie geflohen ist. Vor den Menschen die sie einst als Hexe beschimpften und das alles nur, weil ein paar von ihnen ihr die Schuld an mehreren Feuern gaben, an denen sie überhaupt nicht schuld war.

Jason ist seltsam

Auch Jason hat sich verändert. Er ist viel rachsüchtiger und hinterhältiger geworden, als im Band 2 Das Vermächtnis der Zauberer. Dort hat er Seph noch geholfen, ihn in Magie unterrichtet. Jetzt, wo er aufseiten der Rebellen ist, will er nur eins: das Drachenherz. Doch schnell muss er feststellen, dass er es nicht haben kann, was ihn jedoch umso wütender und entschlossener. Den er hat den Eindruck das Hastings und Seph ihn nicht so behandeln wie er glaubt es verdient zu haben.

Wenn interessiert das?

Ein wenig störend und vor allem verwirrend fand ich, dass ein paar Kapitel aus der Sicht der Rosen bzw. der Feine geschrieben wurde. So gibt es ein/zwei Kapitel aus der Sicht von Dr. Longbranch, die man eigentlich getrost überspringen kann. Es gab weder Hintergrundinfos, noch erfahren wir etwas über ihre Gefühlswelt. Auch verändert es die Story in keiner Weise oder führt sie irgendwo hin. Es hatte für mich den Eindruck als wollte die Cinda Williams Chima noch ein paar Details hinzufügen, um den Text ein wenig zu strecken.

Etwas in die Länge gestreckt

Was mich jedoch nicht wunderte, war die Länge der Story. Genau wie in den Bänden davor, zieht sich auch hier alles sehr lange hin, bis endlich was passiert. Zwar ist der Einstieg zunächst das Spannendste, jedoch dauert es eine Weile bis wieder war Aufregendes passiert. Gerade was Madison betrifft, war ich so neugierig und froh, als dann endlich das Finale begann. Es war jetzt nicht so spannend, wie ich hoffte. Jedoch aufregend genug, dass ich mich nicht langweilte. Ein paar Überraschungen hält es außerdem bereit.

Fazit

Der letzte Band der Trilogie war leider nicht ganz so, wie ich es mir erhofft habe, dazu war Band zwei zu gut. Trotzdem ein Ende, das die komplette Story abrundet und welches sich lohnt es zu lesen. Auch insgesamt betrachtet war die Trilogie eine Buchreihe, die man auf jeden Fall lesen sollte. Sie ist jetzt vielleicht nicht sehr mitreisend, so, dass einem vor Spannung der Atem wegbleibt. Aber wer eine etwas ruhige, trotzdem neugierig machende Fantasystory im modernen Stil lesen will, dem Rate ich zu dieser Reihe.

positiv negativ
  • Einstig Spannend
  • keine spannende, aber interessante Fantasy im modernen Stil
  • Klappentext hält nicht was er verspricht
    unnötige Sichtweisen und Kapitel

 

Quelle & Copyright für Cover, Klappentext, Leseprobe bei: https://www.randomhouse.de

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