Arya und Finn

Arya und Finn – schönes Abenteuer für junge Leser

Bestes Zitat aus Arya und Finn von Lisa Rosenbecker.

Wie oft kamen mir Worte meines Onkels in den Sinn. Er war der Meinung gewesen, dass man einen Menschen für sich finden musste, mit dem man schweigen konnte, ohne dass es komisch wurde.

Verlag: Drachenmond-Verlag
Seiten: 380
ISBN: 978-3-95991-134-4
Preis: 14,90 €, Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 23.11.2015
Bewertung:
  

Inhalt von Arya und Finn

Arya ist Leibwächterin an der Seite ihrer besten Freundin. Und sie besitzt als eine der wenigen Menschen eine besondere Gabe. Daher ist sie alles andere als erfreut, dass Elena ihr nicht nur die Reise verheimlicht und Arya deshalb heimlich entführt. Noch schlimmer wird es, als Arya erfährt, wer ihr „Reiseführer“ ist: Finn. Denn dieser ist zunächst alles andere als ein freundlicher Geselle. Dennoch folgt Arya ihrer besten Freundin und wird nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch immer mehr mit ihrer Gabe konfrontiert.

Meine Meinung  

Ich muss zugeben, dass dieses Buch nicht wirklich mein Geschmack ist. Dennoch, für jüngere Leser, kann das Buch durchaus mit Spannung und Gefühl überzeugen.

Moderne Stereotypen

Die Figuren sind moderne Stereotypen. Arya, das starke und mutige Mädchen, jedoch mit dem Hang zur Dramatik. Sie hasst ihre Gabe. Welche das ist, wird erst im Laufe der Geschichte verraten. Natürlich würde sich Arya auch niemals mit einem Jungen einlassen, dazu ist ihr ihre Zukunft zu wichtig. Tja, bis sie auf Finn trifft. Im Grunde genommen war ihr Charakter nichts Besonderes, jedoch akzeptabel und gut geschrieben.

Typisch Mann

Finn ist ebenfalls eine typische Figur, die man aus den heutigen Geschichten kennt. Mutig, mit schrecklicher Vergangenheit, ein wenig überheblich. Natürlich versucht er Arya zu beeindrucken. Aber genau das macht ihn sympathisch.
Ebenso verhält es sich mit den anderen Figuren. Sie alle sind gut geschrieben, jedoch für mich nicht überraschend.

Schreibstil top

Die Handlung an sich war zwar gut, jedoch für Vielleser nicht überraschend. So wirklich kam ich nicht in die Geschichte rein und konnte mich daher nur schwer mit den Figuren und der Story identifizieren.
Auch ist die Story relativ schnell abgehandelt und erst der Schluss verspricht spannend zu werden.

Gute Idee

An sich fand ich die Idee mit den Gaben gut, allerdings nicht überraschend. Es gibt genügend andere Bücher in denen von besonderen Talenten und Fähigkeiten geschrieben steht. Zwar war der Hintergrund des Ganzen gut durchdacht, aber konnte mich dennoch nicht wirklich überzeugen.

Kurz und knapp

Was dagegen sehr gut war, waren die vielen kurzen Kapitel aus der Sicht von Finn, Arya und einer dritten Person. Letzter war aber unnötig und trägt nicht gerade zur Spannung bei.
Toll war auch der schöne und flüssige Schreibstil.

Fazit

Ich will die Autorin nicht schlecht machen. Dazu kenne ich die Bücher des Drachenmond Verlags zu gut. Die Geschichten sind eher an jüngere Leser gerichtet. Ich weiß auch, dass ich die Geschichte in früheren Zeiten geliebt hätte. Denn es geht unter anderem um die Kontrolle des Willens, eines meiner Lieblingsthemen.
Aber bei der Menge an Büchern, die ich bisher gelesen habe, bin ich leider nicht die Zielgruppe für dieses Buch. ABER ich kann das Buch jedem jungen Leser, der wert auf eine schöne einfache Story mit Romantik legt, empfehlen.

positiv negativ
  • kurze Kapitel
  • Stereotypen: Arya und Finn
  • Schreibstil
  • gut durchdachte Handlung
  • Gabe der Figuren kommt nicht wirklich zum tragen
  • an jüngere Leser gerichtet

Quelle & Copyright für Cover und Leseprobe bei: https://www.drachenmond.de

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