An Assassin’s Creed Series. Last Descendants. Aufstand in New York

An Assassin’s Creed Series. Last Descendants. Aufstand in New York

Das beste Zitat aus An Assassin’s Creed Series. Last Descendants. Aufstand in New York von Matthew J. Kirby.
Ich bin der Ansicht, wir sollten unseren freien Willen einer Person, Organisation und keinem Credo unterordnen.
An Assassin’s Creed Series. Last Descendants. Aufstand in New York
Autor: Matthew J. Kirby
Verlag: Fischer Verlag
Seiten: 368
ISBN: 978-3-7335-0330-7
Preis: 12,99, Paperback
Erscheinungsdatum: 24.11.2016
Bewertung:
 

 

Klappentext von An Assassin’s Creed Series. Last Descendants. Aufstand in New York

New York im Jahre 1863: Nach der Einführung der Wehrpflicht können reiche Bürger sich davon freikaufen, gegen die Südstaaten zu kämpfen, wer arm ist, muss in die Schlacht ziehen. Der wütende Mob startet eine blutige Revolte. Die Stadt versinkt im schlimmsten Chaos – mittendrin der fünfzehnjährige Owen. Eigentlich wollte Owen nur die Unschuld seines Vaters beweisen; nur für ihn hat er den Besitzer eines Animus ausfindig gemacht und das Risiko einer Reise in die Vergangenheit auf sich genommen. Denn Owen kommt aus der Gegenwart. Doch als er begreift, dass er plötzlich Teil einer viel, viel größeren Geschichte ist, ist es längst zu spät. Und schon ist er mittendrin in der seit Jahrtausenden währenden Fehde zwischen dem Geheimbund der Assassinen und dem mächtigen Templer-Orden – und ist auf der Jagd nach einem der berüchtigten Edensplittern.
Kann Owen seinen Auftrag erfüllen, und wird er seinen Vater vom Verdacht des Mordes reinwaschen können …?

Meine Meinung

Ich liebe ja das Videospiel Assassin’s Creed, das sollte nach meinem Beitrag Assassin’s Creed – Der geheime Kreuzzug bekannt sein. Kein Wunder also, dass es nur eine Frage der Zeit war bis ich mir An Assassin’s Creed Series. Last Descendants. Aufstand in New York geholt habe. Und zu Weihnachten habe ich genau das gemacht und ich muss sagen, das Buch ist absolut lesenswert.

Eine Reise in die Vergangenheit

Im Mittelpunkt, zumindest am Anfang und Ende, steht der 15-jährige Owen. Sein Vater wurde nach einem Banküberfall festgenommen und starb. Doch nur Owen ist davon überzeugt, dass sein Vater unschuldig ist. Zusammen mit seinem Freund Javier geht er zu Monroe, einem Lehrer an seiner Schule und Anbieter für Animusreisen. Da Owen jedoch nicht in die Vergangenheit seines Vaters reisen kann, reist er zunächst in die Erinnerung seines Vorfahren ins Jahr 1519. Was er dort findet, ist der Anfang eines Abenteuers, einer Reise in die Vergangenheit und eines Konfliktes dem Owen sich nur stellen muss.

Owen, vielleicht zukünftiger Assassine?

Zunächst beginnt die Geschichte mit Owen. Man erfährt viel über seinen Charakter, seine Familienverhältnisse und seiner Freundschaft zu Javier. Diese sehen jedoch alles andere als toll aus. Ich mochte Owen und er wurde gleich mein Lieblingscharakter. Er ist mutig, selbstbewusst, eben der typische Assassine.

Javier, ehemals bester Freund?

Mit Javier wurde ich irgendwie nicht so richtig warm. Was nicht am Autor oder der Story liegt, sondern daran, dass Javier einfach so ist. Für ihn stehen scheinbar nur er selbst und seine Familie an erste Stelle. Deshalb schenkt er Owens Problemen kaum Aufmerksamkeit. Er merkt nicht, dass Owen ihn braucht und, dass er selbst seinen Freund braucht.

Figuren und ihre Ahnen

Neben diesen beiden, für mich wichtigsten, Figuren gibt es noch Monroe und vier andere Jugendliche. Monroe ist halt der Technikfreak. Was die anderen Jugendlichen betrifft … es war schwer sich mit ihnen zu identifizieren bzw. zu verstehen. Sie sind plötzlich da, das Abenteuer beginnt, fertig. Allerdings, ihre Geschichte passt in die Story und in den Hintergrund der Geschichte. Ich denke, dass die Personen, so wie sie zu Anfang sind, im Laufe der Story noch eine rasende Entwicklung durchmachen. Ich bin gespannt und freue mich drauf.

Typische Assassin’s Creed Story

Am besten gefiel mir der Verlauf der Story. Ich muss sagen, er ist eben typisch Assassin’s Creed. Am Anfang spielt die Handlung noch in der Gegenwart, dann geht es in die Vergangenheit und das Abenteuer beginnt. Zudem ist An Assassin’s Creed Series. Last Descendants. Aufstand in New York aus der Sicht von mehreren Figuren geschrieben, deren Handlung am Ende zusammenläuft. Allerdings hab ich hier auch einen Kritikpunkt. Die verschiedenen Sichtweisen bringen die Story nur schwer voran, teilweise sieht man dieselben Szenen aus der Sicht zweier Figuren. Das wirft die Handlung zurück und man liest einiges doppelt.

Aber das ist auch schon der einzige Kritikpunkt. Denn sonst ist die Story mitreißend und spannend geschrieben. Ich hätte vor Spannung am liebsten mehr als einmal ins Buch gebissen, weil ich sie nicht ertragen konnte.

Das kommt einem bekannt vor oder?

Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt, die durchgehend nummeriert sind. Kapiteltitel gibt es nicht. Dafür zeigen die Kapitelanfänge kleine Dreiecke. Wer Assassin’s Creed gespielt hat, weiß, dass diese symbolisch für den „Ladebildschirm“ sind. Im Buch wird dies von Matthew Kirby als Erinnerungskorridor bezeichnet, was ich persönlich eine treffende Bezeichnung finde.

Geschrieben für Nicht-Assassin’s Creed-Leser

Auch der Schreibstil war modern, flüssig und passend für die Zielgruppe. Matthew Kirby weiß genau, wie er das Spiel bildlich und gut vorstellbar schreibt. Wer Assassin’s Creed nie gespielt hat, kann sich dank des Schreibstils doch die Welt gut vorstellen.

Erschreckend, die Geschichte der Menschen

Ich finde Matthew Kirby hat bei An Assassin’s Creed Series. Last Descendants. Aufstand in New York wunderbar recherchiert. Ob das Geschichtliche stimmt, kann ich leider nicht sagen. Aber es ist sehr authentisch und erschreckend. Wie man damals die schwarze Bevölkerung behandelt hat, was irgendwie heute noch so ist, ist unfassbar. Ich war bestürzt und wütend zugleich. Zudem scheint Matthew Kirby sich auch gut mit dem Videospiel auszukennen. Bestimmte, für das Spiel typische, Handlungsabschnitte wurden übernommen, hervorragend und bildlich erklärt. Wer Assassin’s Creed nicht kennt und spielt, kann dennoch einen guten Eindruck von dem Spiel haben und da muss ich sagen war das Buch besser als die Romanfassungen des Spiels.

Assassine oder Templer?

Zudem wird die Geschichte zunächst unparteiisch dargestellt. Matthew Kirby bzw. die Figuren der Handlung sind zunächst weder für die Assassinen noch für die Templer. Erst im Laufe der Geschichte entwickeln die Figuren, besonders Owen und Javier, ein gewisses Zutun zu einer der beiden Parteien. Dies wird durch den sogenannten „Blutrausch“-Effekt noch verstärkt. Übrigens wieder eine tolle Bezeichnung für Dinge aus dem Spiel.

Fazit

Man merkt an der Länge des Textes, wie sehr ich vom Buch begeistert bin oder? Einfach nur toll, wie Matthew Kirby den Charme und den Charakter der Spielreihe mit seinen Figuren, mit seiner Story wiedergegeben hat. Schreibstil war passend und bildlich, Story ist hervorragend ausgedacht und vermutlich auch gut recherchiert. Ich freue mich für meinen Teil auf die Folgebände und kann das Buch allen Assassin’s Creed-Fans und Nichtfans nur empfehlen. Ich werde das Buch auf jeden Fall meiner Assassin’s Creed-begeisterten Schwester ausleihen.^^

positiv negativ
  • wunderbarer Schreibstil der die Spielreihe perfekt darstellt
  • eine wunderbare, spannende Story
  • tolle Figuren
  • unparteiisch zu dem Templern bzw. Assassinen
  • Sichtweise der vielen verschiedenen Figuren bringen die Story nicht voran -> Wiederholungen der Geschehnisse

 

Quelle & Copyright für Cover, Klappentext, Leseprobe bei: http://www.fischerverlage.de/

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